Torsten Frenzel

Verkehrskomplettüberwachung rettet Leben

Stellt euch vor, man würde alles dass, was gerade im Internet passiert oder diskutiert wird auf den Straßenverkehr anwenden.

Jedes Fahrzeug wird mit einem GPS-Sender ausgestattet und der teilt einem zentralen Computer ständig seine Position und Geschwindigkeit mit. Das ganze wird angereichert mit Bildern von Überwachungskameras, Motordaten und Daten aus den Lage- und Beschleunigungssensoren.

Dies hätte natürlich enorme Vorteile für jeden Einzelnen, die Gesellschaft und die Umwelt.

– Fahrzeuge könnten direkt zu freien Parkplätzen geleitet und somit der CO2-Ausstoß verringert werden.

– Jeder Fahrzeugbesitzer könnte per Smartphone-App sehen wo er sein Fahrzeug abgestellt hat und dadurch Zeit einsparen.

– Kein Fahrzeugführer müsste sich noch Gedanken über Park- oder  Mautgebühren machen, da diese direkt abgebucht werden könnten, was die Parkraum- und Verkehrswegebewirtschaftung ertragreicher machen würde.

– Die Ampelsteuerung könnte noch besser an den Verkehrsfluss angepasst werden und so Standzeiten und den CO2-Ausstoß verringern.

– Staus gehörten der Geschichte an und Autofahrer würden Zeit, Nerven und Geld sparen.

– Unfälle würden vermieden und somit der Wirtschaftliche Schaden verringert.

– Die Protokollierung der Daten hilft bei der Klärung von Schuldfragen, sollten doch einmal Unfälle vorkommen.

– Verkehrsgefährder wären schnell identifiziert und die Straßen würden sicherer.

Wir sollten also eine Verkehrskomplettüberwachung einführen, denn diese rettet Leben , schont die Umwelt, spart Geld, fördert die Erholung, erhöht die Wirtschaftskraft der Verkehrsinfrastruktur und trägt stark zur Erhöhung der Sicherheit auf deutschen Straßen bei.

 

Denke wir ein wenig weiter.

Alle diese Daten werden mit den, auf dieser Straße, erlaubten Geschwindigkeiten abgeglichen und Geschwindigkeitsüberschreitungen sofort mit einem Bußgeld geahndet.

Außerdem überwacht das System die Abstände zwischen den einzelnen Fahrzeugen. Ist dieser zu gering wird auch hierfür ein Bußgeld verhängt.

Weiterhin werden schnelle Spurwechsel überwacht, finden zu viele statt, wird ein menschlicher Verkehrsüberwacher eingeschaltet, der dann durch gezieltes Zuschalten von Überwachungskameras den Fahrer beobachten kann. Stellt er verkehrswiedriges Verhalten fest, ahndet er dieses sofort mit einem Bußgeld.

Doch denken wir auch noch an den ruhenden Verkehr.

Die Koordinaten jedes Fahrzeuges sind dem zentralen System bekannt. Ebenso sind alle Halteverbots- und Kurzparkzonen bekannt. Stellt man nun sein Fahrzeug in eine solche Halteverbotszone oder das Fahrzeug steht zu lange unbewegt in einer Kurzparkzone, wird sofort das entsprechende Bußgeld verhängt.

Das hätte natürlich auch enorme Vorteile, man würde eine monatliche Abrechnung mit all seinem Bußgeldern bekommen. Vielleicht könnte man dann auch gleich eine Einzugsermächtigung erteilen um noch mehr Komfort zu haben.

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