Torsten Frenzel

Abenteuer Wohnungssuche in München – Grenzwertige Mauscheleien

Bei einer meiner früheren Wohnungssuchen in München erlebte ich eine wirkliche grenzwertige Mauschelei.
Ich fand die angebotene Wohnung in einer der üblichen Immobilenplattformen im Internet und bekam einen Besichtigungstermin. Am Haus angekommen musste der Makler erst noch die Tochter der Besitzerin heran telefonieren, da er keinen Schlüssel für diese Wohnung hatte. Die Wohnung gefiel mir und ich war bereit einen Mietvertrag zu unterschreiben. Eine Woche später tat ich dies dann auch. Der Mietvetrag enthielt eine, damals schon unzulässige, Klausel dass die Wohnung bei Auszug nur von einem Meisterbetrieb mit einer bestimmten Wandfarbe, die es nur im Fachhandel zu kaufen gibt zu renovieren ist. Das schreckte mich allerdings nicht, da ich das Recht auf meiner Seite wusste.
Der viel dickere Brocken war, dass sich der Makler als Schwiegersohn der Besitzerin herausstellte, welcher die ungefähr 50 Wohnungen exklusiv unter Vertrag hatte und sein gesamtes Portfolio nur aus diesen Wohnungen bestand. Hier verdiente die Familie offensichtlich zusätzlich Geld mit der Vermittlung ihrer eigenen Immobilien.

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